Den Tod an die Hand nehmen – ein Projekt über das Leben und das Sterben

Foto: Matthias Zölle

Kurse/ Workshops/ Vorträge/ Filme/ Vernissagen/ Aufführungen
September bis November 2013 im Kreativ-Haus


Wann wird man sich der eigenen Endlichkeit bewusst? Gibt es ein bestimmtes Lebensalter oder eine Lebensphase, in der einem plötzlich die Tatsache des eigenen Todes in all seiner Radikalität vor Augen steht? Oder ist es der Tod eines nahen Freundes oder Angehörigen, vielleicht der eigenen Eltern, der uns daran hindert, das Thema weiterhin zu verdrängen? Denn wir neigen dazu, es zu verdrängen – zwanzig, dreißig, vierzig Jahre ließen sich wunderbar ohne den Tod leben. Sterben tun nur die anderen.


Und dann liegt es plötzlich doch in der Luft. Gespräche mit Freund/innen, Kolleg/innen und Künstler/innen. Ein Ausweichen ist nicht mehr möglich und vielleicht auch nicht mehr gewollt. Das Bedürfnis, über den Tod nachzudenken. Sich mit dem Tod vertraut zu machen. Die Angst vor dem Fremden verlieren. Den Tod enttabuisieren. Den Tod in das Leben integrieren, als Teil davon. Sich dem Tod mit künstlerischen Mitteln nähern. Ausdrucksmöglichkeiten finden. Neue Begriffe und Bilder vom Leben und Sterben entwickeln. Fragen stellen und Antworten finden.

Wie kann man den eigenen Tod an die Hand nehmen? Wie kann man das Leben auch vom Tode her denken? Und: Gibt es eine Kunst des guten Sterbens?


Die Veranstaltungen im Rahmen dieses Projektes fokussieren Erfahrungen, die Menschen mit Vergänglichkeit, Tod und Trauer gemacht haben. Dabei besteht die Möglichkeit sich dem Thema auf vielfältigen Weisen zu nähern.

 

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Projektleitung:

Anne von Papen, Nathalie Nehues

 

Veranstalter:

Kreativ-Haus e.V.



"Nichts anderes als Leben" - Trailer

"The Final Dance" - Trailer

Das Abspielen des Films erfordert den Adobe Flash Player, den Sie HIER herunterladen können.

gefördert von:

Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport

In Kooperation mit:

Cinema
Johannes-Hospiz
Hospiz lebensHAUS

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