Wir suchen Darsteller*innen!

 

Unter professioneller theaterpädagogischer Anleitung entwickeln wir mit euch ein Theaterstück zur Situation von Pflegenden und Personen aus anderen Heil- und Gesundheitsberufen.

Wir möchten sowohl unseren Erfahrungen, Sorgen und Erwartungen Ausdruck verleihen als auch einer breiteren Öffentlichkeit zeigen, was unser Beruf mit sich bringt und was ihn so wertvoll macht. Spielfreude und Spaß am Theaterspiel sind dabei natürlich garantiert!

Wir entwickeln gemeinsam Szenen, schreiben eigene Texte, lassen unserer Kreativität freien Lauf und führen im Juni 2022 ein abendfüllendes Theaterstück auf.

Es ist keine Bühnenerfahrung notwendig, alle interessierten Menschen sind willkommen. Die Probentermine werden so geplant, dass eine Teilnahme trotz Schichtdiensten/unklaren Diensten möglich ist. Probenbeginn: 08.12.2021. Die Aufführung ist für Juni 2022 geplant.

Das Projekt wird gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW.


Infotreffen: Mittwoch, 27.10.21 + 17.11.21 | jeweils 10:30 Uhr + 18:15 Uhr

Die Teilnahme ist kostenlos.

Hier könnt ihr euch Anmelden.

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Das Team

Katharina Wanninger

Theaterpädagogin, Psychologin (M.Sc.)

 

 

Andre Voss

Theaterpädagoge (B.A.), Gesundheits- und Krankenpfleger

Inga Borges

Kulturmangerin (M.A.), Theaterpädagogin

Fotos: Philip Berstermann


Das Projekt

Das Ziel des Theaterprojekts ist die künstlerische und persönliche Auseinandersetzung mit dem Arbeitsalltag von jungen Erwachsenen, die in Einrichtungen des Pflege- und Gesundheitsdienstes tätig sind.

Häufig ist die Arbeit in Gesundheits -und Pflegeberufen mit hohen Belastungen verbunden, die seit der Covid-19-Pandemie vermehrt in den gesellschaftlichen Fokus geraten. Durch theaterpädagogische Begleitung werden die Teilnehmer*innen befähigt diese Arbeitssituation künstlerisch zu reflektieren. Die persönlichen Erlebnisse und Herausforderungen der Teilnehmer*innen werden in theatraler Form kreativ-ästhetisch interpretiert und szenisch verarbeitet. Dabei bedient sich das Projekt Methoden der Theaterpädagogik, wie der Biografiearbeit, der Commedia dell’arte und klassischer ästhetischer Mittel der Rollen-/Ensemblearbeit. Aus dem gewonnen Material wird eine collagierte Inszenierung erarbeitet, die einen kreativen Einblick in derzeit viel besprochene, aber größtenteils unsichtbare Berufsfelder bietet.

Im Prozess wird eine Peer-Group-Situation im geschützten Raum geschaffen, in dem kollegialer Austausch möglich wird. Neben künstlerischer Weiterentwicklung wird auch Resilienzförderung und individuelle Psychohygiene angestrebt. Dazu bedient sich das Projekt Methoden der Intervention und kombiniert diese mit theaterpädagogischer Methodik.


Unsere Kooperationspartner*innen

Mit freundlicher Unterstützung der UKM Uniklinik Münster und der Alexianer Münster GmbH